Veränderungs-Bewegung - Methoden-Spektrum - Ältere Mitarbeiter

Die Übungen der Veränderungs-Bewegung

Wenn wir über Zusammenarbeit oder Entwicklung sprechen gebrauchen wir häufig Ausdrücke,  mit denen Bewegungen beschrieben werden, z. B.

•  einen Schritt tun
•  die Richtung verändern
•  einen anderen Standpunkt einnehmen
•  eine Hand reichen bzw. sich die Hände reichen
•  etwas in Bewegung bringen
•  irgendwo einspringen
•  einen Weg  gehen

Diese Ausdrücke sind Bilder für Gebärden, Bewegungen oder Taten. Durch die Übungen der Veränderungs-Bewegung werden genau diese Fähigkeiten, z. B. die Richtung verändern, tatsächlich mit Bewegungen geübt. Und was mit der körperlichen Bewegung klappt, das gelingt auch im beruflichen Alltag.  .

Verantwortung und Vertrauen, Führen und Geführtwerden, Geistesgegenwart, Durchschauen komplexer Handlungsabläufe, Selbstmanagement, etc.

Ganz selbstverständlich und fröhlich, ohne kopflastiges Zergliedern von Handlungsabläufen, werden Prozesse im sozialen Miteinander deutlich und können unmittelbar  verändert werden. Die Erfahrungen werden dabei am eigenen Leib gemacht, wodurch sie besonders nachhaltig wirken. Dadurch kann Veränderungs-Bewegung

•  das Betriebsklima verbessern helfen,
•  die Zusammenarbeit positiv beeinflussen,
•  die soziale Wahrnehmung und Kompetenz stärken,
•  Ausgleich bei einseitiger Belastung schaffen
•  Schnelligkeit  und Flexibilität im Denken und Handeln fördern
•  Zusammen mit einem therapeutischen Ansatz können
•  Stress-Symptome und Verspannungen abgebaut werden,
•  die Regenerationsfähigkeit gesteigert und
•  Burn-Out vorgebeugt werden.

Fühlen ist die Brücke zwischen Denken und Handeln!.


Methoden-Spektrum

Übungen zur Entspannung und Selbstwahrnehmung

Hierbei handelt es sich um ruhige Atem- und Entspannungsübungen, die jeder für sich im Sitzen oder Liegen durchführt. Dabei wird besonderer Wert gelegt auf das Wahrnehmen und Akzeptieren dessen, was gerade ist. Diese Übungen sollen ohne Leistungsdruck die Möglichkeiten kurzer stressreduzierender Übungen  aufzeigen.

Übungen der Heileurythmie

Die Übungen der Heileurythmie werden ursprünglich als Einzeltherapie angewendet, können jedoch bei speziellen Fragestellungen auch in Gruppen erlernt werden. Dabei können Bewegungen z.B. gegen Verspannungen im Schulter-Nackenbereich und Rücken, rhythmische Übungen zur Stärkung der Herzratenvariabilität und zur allgemeinen Vitalisierung durchgeführt werden.

Gestaltarbeit

Die Arbeit an der „Gestalt“ bedeutet, dass man bemerkt, was einen intensiv beschäftigt und von wichtigen Aufgaben ablenkt. Mit  vielen kreativen Medien und Methoden werden diese ungeklärten, „offenen Gestalten“ auf neue Art bearbeitet, um sie zu klären, zur Ruhe zu bringen und zu schließen, wodurch man frei wird für neue Eindrücke und Aktivitäten.

Im betrieblichen Zusammenhang werden die Methoden der Gestalttherapie eingesetzt um z.B. aktuelle Probleme zu bearbeiten oder zur Förderung der Persönlichkeit und des Selbstwertes der Mitarbeiter. Mit oft ungewohnten Mitteln werden Gewohnheiten durchbrochen, wodurch man sich auf sich selber konzentriert und quasi spielerisch sich selber neu kennen lernt.  Das stärkt das seelische Wohlbefinden, weckt die Motivation und fördert gleichzeitig die Lebendigkeit und emotionale Beweglichkeit.   


Ältere Mitarbeiter

In Zeiten des demographischen Wandels ist es sinnvoll, die Qualitäten älterer Mitarbeiter zu erkennen und zu fördern, denn sie verfügen oft über reiches Erfahrungswissen, Qualitätsbewusstsein, hohe Arbeitsmoral und Loyalität gegenüber ihren Arbeitgebern. Diese Qualitäten können Sie sinnvoll in Ihrer Organisation nutzen, indem Sie Ihren älteren Mitarbeitern die Möglichkeit geben mehr Flexibilität und Schnelligkeit, bessere Konzentration und Aufmerksamkeit, Innovationsfreude, Lernbereitschaft und Teamfähigkeit  zu entwickeln. Erst so entsteht die Voraussetzung für die Altersdiversität, die, wenn gemeinsame Ziele und Leitbilder verfolgt werden, einen deutlichen Vorteil gegenüber jungen, altershomogenen Gruppierungen bietet.

Interventionen der Personalentwicklung werden für ältere Mitarbeiter deutlich seltener angewendet als für jüngere oder im mittleren Alter stehende.  Diese mangelnde Schulung trägt mit zur Aufrechterhaltung eines negativen Altersstereotyps und auch zu den real vorhandenen Defiziten bei älteren Mitarbeitern bei. Und wenn es dennoch entsprechende Maßnahmen für Ältere gibt, verfolgen sie in den meisten Fällen Wissenserwerb oder den Erwerb bestimmter im Betrieb benötigter Fähigkeiten, jedoch keine Ziele der Verhaltensmodifikation oder gar der Persönlichkeitsentwicklung. Aber gerade die Neuorientierung, das aktive Umgehen mit Fähigkeiten, die erst im höheren Alter zur Verfügung stehen und das Trainieren von Schnelligkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration, die im fortschreitenden Alter der besonderen Pflege bedürfen kommt generell zu kurz.

Damit die älteren Mitarbeiter die Rolle eines Seniors auch ausfüllen können und dadurch für das Unternehmen einen Gewinn darstellen, müssen sie auf dem Weg dahin begleitet und entsprechend geschult werden. Diese Schulung sollte folgende Ziele verfolgen:

1. den Älteren Mut machen, sich auf die Suche zu begeben nach ihren spezifischen Fähigkeiten,
    die sie vorher vielleicht noch nicht gehabt haben, diese müssen wertgeschätzt werden,
    damit man sich ihrer überhaupt bewusst werden kann.
2. Älteren helfen, Wege zu finden, diese Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen.
3. Durch Spaß an der Herausforderung Schnelligkeit üben
4. Flexibilität im Umgang mit Kollegen, Vorgesetzten und Untergeordneten und Teamfähigkeit entwickeln.
    Diese soll sie jedoch nicht auffordern, so zu sein wie Jüngere,
    sondern so, dass es zu den Fähigkeiten eines älteren Mitarbeiters passt.
5. Aufmerksamkeit und Konzentration üben
6. Kreativität und Lernbereitschaft fördern

Je nach Bedarf kann aus den Elementen der Veränderungs-Bewegung, Heileurythmie, Gestaltarbeit  und Entspannungstechniken ein spezielles Förder-Programm für ältere Mitarbeiter gestaltet werden. 


Verbindung zu Jugendkräften, mehr Initiative und Lebensfreude

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Tel. 04 31 - 990 49 12, info@LivingBrainBody.de



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